Position zu Sanierung/Neubau Freibad – weiteres Vorgehen

am 24.01.2016 an den Magistrat
Sanierung/Neubau Freibad – weiteres Vorgehen

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie in der letzten Sitzung des Schwimmbadausschuss besprochen und bei der Diskussion zum SPD Antrag nochmals angekündigt, anbei unsere Hinweise zum weiteren Vorgehen:

A) Ziele der Planung – eine eigene Qualität
1.) Ein Bad, ausgelegt für Freizeit- und Sport-/Vereinsnutzung, und darüber hinaus Platz für möglichst vielfältige Sport- und Freizeitaktivitäten bietet.
2.) Akzeptanz, Attraktivität und damit die Benutzerzahlen, insbesondere bei Außentemperaturen unter 30°C, sollen erhöht werden.
3.) Die Anlagen (Technik und Gebäude), Außen- und Wasserflächen sollen im Hinblick auf Unterhalt und Bewirtschaftung optimiert werden.

B) Bürgerbeteiligung – von Anfang an
Um diese Ziele zu erreichen und Probleme wie bei der Sanierung des Hallenbades zu vermeiden, sehen wir es als unerlässlich an, die Bevölkerung und die Vereine umgehend aktiv in die Planung mit einzubeziehen:
1.) Die Bürger im Rahmen einer Bürgerversammlung zum Thema und mit der Aufforderung, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ihre Ideen für ein neues Griesheimer Freibad vorzulegen
2.) Die Vereine im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung/Anhörung von JSKS und SPBA.
3.) Wir empfehlen, danach die Planung und Realisierung von einem regelmäßig tagenden Gremium, bestehend aus Bürgern, Vereinsvertretern und der Politik, begleiten zu lassen.

C) Standort
Grundlage der Planung sollte aus unserer Sicht ein Erhalt des Freibades am bisherigen Standort sein.

D) Hinweise für die Planung
Für die weitere Planung wollen wir schon heute folgende Anregungen mit auf den Weg geben:
1.) Trennung der Becken für Schwimmer/ Nichtschwimmer und Turmspringen.
2.) Familien mit Kleinkindern sind eine für Griesheim besonders wichtige Zielgruppe, diese sollten wie bisher einen eigenen Bereich mit Planschbecken erhalten.
3.) Schaffung einer zentralen und wetterfesten „Bademeisterkabine“ von der aus alle Becken und der Eingang zum Bad eingesehen werden kann.
4.) Auf geschlossene Gebäude für die Unterbringung von Umkleiden, Schließfächern und Duschen kann aus unserer Sicht verzichtet werden (offene Überdachung statt geschlossene Gebäude).
5.) Bei der Anordnung der Liege- und Freizeitflächen sollte darauf geachtet werden, dass diese an „schwachen“ Tagen ggf. einfach gesperrt werden können, um den Personalaufwand für Kontrolle / Überwachung / Sicherung zu vermindern.
6.) Die Nutzung von regenerativer Energie soll bei der Bereitstellung von Wärme und Strom Priorität besitzen.
7.) Für die Schaffung eines Nahwärmeverbundes mit weiteren öffentlichen Nutzungen (Kita/Hort, Sporthalle CMS, Neubau CMS) regen wir an, mit dem Landkreis eine Vereinbarung anzustreben, die eine gemeinsame Beauftragung der Planung der Wärmeversorgung für die öffentlichen Gebäude vorsieht.
Dieser Nahwärmeverbund sollte offen sein für die Versorgung weiterer, auch privater und gewerblicher Liegenschaften.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Tengicki (Fraktionsvorsitzender)

Kopie:
Fraktionen von SPD und CDU, sowie die Stadtverordneten Herr Keller und Frau Nake

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