Bienen – kleine Helfer in Not

[05.09.2016] Auf Einladung des GRÜNEN Bürgermeisterkandidaten Martin Tichy war eine Gruppe interessierter Griesheimerinnen und Griesheimer am Samstagnachmittag zu Besuch bei dem Griesheimer Imker Ben Lüttges. Bei bestem Ausflugs- und Bienenflugwetter waren die kleinen Helfer eifrig damit beschäftigt, den Bienenstock auf den kommenden Winter vorzubereiten und Futter einzulagern.

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Griesheimer Imker in Aktion

Ben Lüttges, Vorsitzernder des Bienenzüchtervereins Darmstadt und Umgebung e.V., erläuterte an einem offenen Bienenstock anschaulich, welche Aufgaben und Arbeiten eine Honigbiene im Laufe ihres kurzen, im Sommer nur etwa 40 Tage dauernden, Lebens ausübt. Neben dem Wetter und natürlichen Feinden setzen der Honigbiene in Deutschland besonders die Varoa-Milbe und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln immer wieder heftig zu. Während die Honigbiene als vom Menschen gezüchtetes und umhegtes Nutztier wegen seiner Bestäubungsleistung und als Honiglieferant im Fokus der Öffentlichkeit steht, geraten die über 500 weiteren in Deutschland heimischen Wildbienenarten immer stärker in Vergessenheit. Dabei sind sie für unsere heimische Pflanzenvielfalt von besonderer Bedeutung.

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Steinwüste Ecke Elbestraße/Nordend

Die Stadt kann und soll einen Beitrag zum Erhalt der Tier- und Pflanzenvielfalt in Griesheim leisten und mit gutem Beispiel vorangehen“, betont Martin Tichy. „Deshalb werde ich als Bürgermeister keine toten Steinwüsten wie aktuell an der Ecke Elbestraße/Nordend zulassen.

Solche Steinwüsten, die mit dem Argument, ihre Pflege sei kostengünstiger als die von lebendigen Grünflächen, will ich wieder renaturieren. Das Kostenargument ist für mich vorgeschoben, denn auch die Stein- und anschließenden Grünflächen müssen weiter gepflegt werden. Zudem werde ich mich persönlich dafür einsetzen und das Gespräch vor Ort mit den Anwohnern suchen, um für diese und weitere „Restecken“ von Natur in der Stadt Paten und Partner zu finden, die diese im Sinne des Natur- und Umweltschutzes pflegen.“

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